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"Gewalt hat keine Klasse"
"Gewalt hat keine Klasse"
18:00 Uhr

Reiner Calmund beim Auftakt zur Anti-Gewalt-Kampagne des Saarländischen Fußballverbandes


Zu dem Thema Gewalt-Prävention hat der Saarländische Fußballverband in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) und der Union Stiftung alle Fußballvereine und Verantwortliche für den Schiedsrichterbereich zum Dialog eingeladen.

Gewalt in Stadien bzw. auf Sportplätzen ist schon lange kein Tabuthema mehr und auch in der Medienberichterstattung präsent.

Die Zahl der gemeldeten Spielabbrüche bzw. Ausschreitungen auf saarländischen Fußballplätzen ist erfreulich gering. Dennoch schaden jede einzelne Ausschreitung, jede Tätlichkeit gegenüber Spielern, Zuschauern oder Schiedsrichtern und jeder Spielabbruch dem Ansehen des Fußballs.

Der SFV stellt sich seiner Verantwortung, den Spielbetrieb zu ermöglichen und gleichzeitig den Schutz für alle Beteiligten sicherzustellen. Die Veranstaltung fand am Dienstag, 3. September 2013, 18.00 Uhr, im Tagungsraum 20 im Haus der Athleten, Hermann-Neuberger-Sportschule 4, 66123 Saarbrücken statt.

Für den Fußballverband ist die Veranstaltung der Auftakt zu einer großangelegten Anti-Gewalt-Kampagne, die in dieser Form noch nie dargewesen war.

Die Grußworte von SFV-Präsident Franz Josef Schumann und der Ministerin für Inneres und Sport, Frau Monika Bachmann, waren der Auftakt für 90 Minuten voller Informationen und regem Meinungsaustausch.

Als Gastreferent konnte der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große-Lefert für das Impulsreferat gewonnen werden, der die Maßnahmen sowie die aktuelle Situation im deutschen Fußball skizzierte.

SFV-Vizepräsident Adrian Zöhler stellte die Aktion "Spielunterbrechung" vor. Hier werden an einem Wochenende im September (13.-15.09.2013) in allen Spielklassen im Aktivenbereich, für wenige Minuten die Spiele unterbrochen. Der Schiedsrichter verlässt dann für diese Zeit das Spielfeld, und der Heimverein soll, wo möglich, mit einer vorgefertigten Stadiondurchsage die Ziele dieser Aktion darstellen um allen Beteiligten klar zu machen, OHNE SCHIRI GEHT'S NICHT!

Heribert Ohlmann als Verbandsschiedsrichterobmann und Prof. Günter Dörr vom Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) stellten gemeinsam die neue Fortbildungreihe für Schiedsrichter vor. Das LPH wird Multiplikatoren schulen, damit unsere Schiedsrichter im Spiel noch gezielter vorbereitet sind, und präventive Maßnahmen ergreifen können, falls die Emotionen zu hoch kochen.

Weiterhin konnten wir an diesem Abend Reiner Calmund begrüßen, der mit seinen vielfältigen Erfahrungen einen Bogen vom Profifußball zum Amateurfußball schlagen konnte. Emotionen gehören zum Fußball dazu, aber den Gegner oder den Schiedsrichter zu beschimpfen ist unsportlich. Insofern konnte Reiner Calmund nur lobende Worte für die SFV-Kampagne finden.

Adalbert Strauß (Vorsitzender Verbandsspielausschuss) wies auf die SFV-Spielordnung hin, in der der Heimverein die Pflicht hat, Platzordner abzustellen, um die Sicherheit des Spiels (und des Schiedsrichters) zu gewährleisten.

Aus Sicht der Polizei informierte Polizeidirektor Udo Schneider, gleichzeitig Mitglied der SFV-Kommission Sicherheit, alle Anwesenden über die vernetzte Organisation der Polizei, der Vereine und weiteren Instutionen. Nur gemeinsam lassen sich Gefahren für den Fußball bereits im Vorfeld erkennen und mit allen Beteiligten frühzeitig beseitigen.

Auszug aus Website Saarländischer Fußballverband: www.saar-fv.de

 



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