
Einen Tag nach dem Rücktritt von Dynamo-Präsident Hauke Haensel hat ein möglicher Nachfolger bereits eine klare Absage gegeben. Reiner Calmund bleibt ehrenamtlicher Berater in Dresden. Das sagte er am Mittwoch im MDR FERNSEHEN
"Ich werde definitiv kein Präsident bei Dynamo. Ich mache das als Freischwimmer und will keinen Posten. So kann ich hier viel besser helfen", sagte Calmund dem MDR.
Zugleich verbindet er die Neuordnung im Präsidium mit der dringenden Forderung nach mehr Kontinuität. Die unzähligen personellen Wechsel in der Führungsetage machen Calmund fast sprachlos: "Die müssen doch bekloppt sein. Das ist doch ein Irrenhaus." Calmund will nun ein Dynamo-Idol und echten Fachmann für den Präsidenten- Posten. Sein Favorit: Eduard Geyer. "Wenn die jetzigen Präsidiumsmitglieder sagen würden, Präsident wollen wir nicht werden, dann würde ich den Ede fragen", verdeutlicht Calmund sein Herzblut für Dynamo Dresden.
Am Dienstag hatte Hauke Haensel nach vierjähriger Amtszeit seinen Rücktritt erklärt. Ausschlaggebend waren erneute Vorwürfe gegen seine Person, die aktuell in zwei Verfahren mündeten. "Deren Initiatoren warfen mir vor, satzungswidrig gehandelt zu haben", sagte Haensel. Daraufhin zog Haensel nun persönliche Konsequenzen. "Vier Jahre sind eine lange Zeit, in denen man sich nicht nur Freunde schafft. Jetzt reicht es", zeigte er sich amtsmüde.
Zum kompletten Video-Interview geht es hier:
www.mdr.de/sachsen/7863771.html
