
Reiner Calmund in Karlsruhe und anschließend bei der Sportler- und Business Night of Cologne
Nur ein Tag nach seinem Abschiedsspiel in Karlsruhe war für Jens Nowotny schon wieder Stress angesagt. Und Reiner Calmund folgte der einen, wie der anderen Einladung gerne. Zunächst zum Abschiedsspiel des Ex-Leverkuseners: "Dass ich dem Jens die Ehre erweise, ist doch selbstverständlich. Da hätte mich nichts und niemand von abhalten können", so Calmund zu dieser besonderen Einladung. Calmund und Nowotny pflegten zu gemeinsamen Leverkusener Zeiten ein besonderes Verhältnis, das auch beider Laufbahnende überstand. Und so freute sich Calmund für seinen Ex-Schützling: "Das war ein ganz emotionaler Abend im Wildparkstadion. Und das Kollegen wie Jens Lehmann, Per Mertesacker, Bernd Schneider, Ulf Kirsten, Gerald Asamoah und all die alten Kameraden aus KSC-Zeiten bis in die Nacht im Karlsruher "Rockatiki" mit ihm feierten, spricht nur für seine Beliebtheit. Wenn man heute über die großen Leverkusener Zeiten spricht, dann sind die ganz eng mit Jens Nowotny verbunden. Nur weil er und Lucio hinten so kompromisslos abräumten, konnten Ballack, Schneider und Zé Roberto davor so schön zaubern. Sein Anteil an diesen schönen Jahren ist enorm."
Dass Nowotny immer noch ein Arbeitstier ist, bewies er mit der Organisation des nächsten Abends. Nicht mehr in Karlsruhe, sondern nunmehr im Kölner Top-Hotel "Excelsior Ernst" war er Mit-Organisator der "Sportler- und Business-Night of Cologne". Die Charity-Night brachte rund 350 Gäste aus Wirtschaft, Sport, Politik und Medien zusammen, alleine 30 Olympiasieger gaben sich die Ehre und diskutierten die Frage: "Wie kann das Städtedreieck Köln-Leverkusen-Düsseldorf seine großen Potenziale in Sport und Wirtschaft noch besser nutzen." Reiner Calmund: "Diese Veranstaltungen sind als Get-together immer sehr wichtig. Mindestens ein guter Gedanke kommt einem pro Abend und der kann weiter verfolgt werden. Im Übrigen sind solche Abende zur lockeren Kontaktpflege und -intensivierung in schönem Ambiente unbezahlbar. Und vor allen Dingen dienen sie einem guten Zweck und das ist Dasein-Berechtigung genug." In diesem Falle unter anderem einem von Jens Nowotny unterstützten Kinderhospiz.
