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Don Calli macht die Liga rund (28)
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"Königsblaue Kannibalen" - Reiner Calmund schreibt im EXPRESS


Was für eine deftige Schlappe für Schalke! 1:5 in Bremen - da müssen sie auf Schalke die Geschichtsbücher aus dem Vereinsarchiv holen, um sich an so eine Pleite zu erinnern. Und das noch beim großen Rivalen aus Bremen, sowas ist doppelt bitter. Aber bitte Freunde: Lasst die Finger in der Tasche, jetzt hilft es nicht, wenn jeder auf den anderen zeigt. Mein Rat an die königsblauen Kannibalen: Jeder soll sich an die eigene Nase packen. Das seit Wochen laufende Lehrstück in Sachen Selbstzerfleischung braucht keiner. Das fängt bei Vorstand und Aufsichtsrat an. Die können sich in der Trainerfrage ja Gedanken machen. Aber ob man die dann im Vorfeld des Champions-League-Rückspiels unbedingt der Öffentlichkeit preisgeben muss - das ist eine Stilfrage. Der Trainer trägt sicher die Hauptverantwortung an so einer Pleite und er muss sich aufgrund einiger Personalentscheidungen auch kritisieren lassen. Den Vorwurf, dass er die Neuzugänge nicht integriert bekommt, halte ich aber für unberechtigt. Alle drei sind gute Bundesligaspieler, aber ihnen fehlt die Topklasse. Unter dem Strich steht: Mirko Slomka hat nicht immer das richtige Näschen. Aber für ihn spricht: Man kann der Mannschaft den Willen nicht absprechen. Und bei den blöden Fehlern, ob im Angriff und neuerdings auch in der Abwehr - da kann kein Trainer der Welt was machen. Der Gipfel war das 1:5 - lächerlich, wie sich Mladen Krstajic von Ivan Klasnic verladen ließ. Das war ein Bewerbungsvideo zum „Beinschuss des Jahres“. Mein herzlicher Rat: Reißt euch am Riemen und zieht das Ding bis Saisonende durch - dann klappt es noch mit der Königsklasse! 

„Happy Birthday, Rudi Völler!“ Die Konkurrenz auf die internationalen Plätze machte dem Bayer-Sportchef zum heutigen Geburtstag dicke Geschenke. Schalke, HSV sowie die Verfolger Frankfurt und der KSC gratulierten statt mit Blumen mit netten Niederlagen. Jetzt muss nur die Bayer-Elf gegen Stuttgart die richtige Melodie spielen, dann kann die Party steigen! 

Nun noch zu meinen drei Bildern der Woche: Berührt hat mich der kantige Olli Kahn, wie er da in Getafe nach dem 3:3 explosiv und emotional mit einem Wässerchen in den Augen über den Platz lief. Für mich schon heute die Fußball-TV-Szene des Jahres. Wasser ist auch das Stichwort bei Club-Boss Michael A. Roth. Seine Reaktion beim Spielabbruch wirkte schon sehr Besorgnis erregend. Der muss denken, dass sich höhere Mächte gegen ihn und den 1. FCN verschworen haben nach den Siegen der Konkurrenz und den Sintfluten, die da vom Himmel kamen. Im krassen Gegensatz zu dem kleinen Fin Bartels. Der Rostocker bejubelte seine zwei Treffer zum Sieg derart erfrischend und unbekümmert - so toll kann Abstiegskampf auch sein.



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