Calli on Tour

Calli on Tour

Twitter

Calli zwitschert mit

Reiner Calmund nutzt den "Micro-Blogging"-Dienst Twitter » weiterlesen

twitter rss facebook myspace youtube xing

Suche

suche

Archiv

"Ich ziehe den Hut vor den Werder-Machern"
"Ich ziehe den Hut vor den Werder-Machern"

Callis Liga-Check Kolumnist Reiner Calmund analysiert den 28. Spieltag


Ich gebe ehrlich zu: Das hatte ich nicht erwartet. Aber was mir Eintracht Frankfurt und Werder Bremen am Freitagabend boten, das war beste TV-Unterhaltung. Ich ziehe meinen Hut ganz tief vor den Grün-Weißen, die sich mit diesem Punkt wohl aus der Gefahrenzone verabschiedet haben.

Mit 20 von 24 möglichen Punkten aus den letzten acht Spielen sind die Bremer die Mannschaft der Stunde. Werder war immer stark, wenn eine funktionierende, harmonische Führung am Werk war. Ob früher das Quartett mit Franz Böhmert, Klaus-Dieter Fischer, Willi Lemke, Otto Rehhagel oder später das Trio Jürgen Born, Klaus Allofs und Thomas Schaaf. Heute sorgt das Quartett mit dem Aufsichtsrats-Vorsitzenden Marco Bode, Sportchef Frank Baumann, Vorstandsboss Klaus Filbry und Trainer Alexander Nouri dafür, dass Werder auf Erfolgskurs ist. Sie alle bewahrten die Ruhe, auch, als es während der Hinrunde mächtig Kritik – selbst von den alten Werderanern – hagelte. Baumann und Bode bewiesen Mut und ein goldenes Näschen mit den Nachverpflichtungen Serge Gnabry, Max Kruse und Thomas Delaney. Dieses Trio erzielte alleine 22 Tore! Dass der Kader aber nicht nur von Namen abhängig, sondern insgesamt gut aufgestellt ist, zeigt die Tatsache, dass die momentane Serie gelang, obwohl wichtige Spieler wie Gnabry, Delaney, Sané, Bauer, Caldirola und Kapitän Clemens Fritz mehr oder weniger lange ausfallen.

Gratulation an die Führungs-Crew – sie ist kompetent, innovativ, entscheidungsfreudig und vor allem bescheiden, gepaart mit einer hohen Werder-Identifikation. Auch Thomas Schaaf, der in seiner Eigenschaft als Trainer und Spieler der erfolgreichste Werder-Akteur war,  ist für eine Vertragsverlängerung des Trainers. Ihm gefällt die klare Handschrift sowie die gute, intensive und erfolgreiche Arbeit von Alexander Nouri. Mir auch!

B.Z. Berlin vom 09.04.2017



Beitrag mit anderen teilen:
twitterfacebookmyspace