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"Nagelsmann und Kovac verdienen sich Sonderlob"
"Nagelsmann und Kovac verdienen sich Sonderlob"

Callis Liga-Check Kolumnist Reiner Calmund analysiert den 14. Spieltag


Manchmal ist der Fußball doch schwer berechenbar. Neben Bayern München überwintern auch Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und Schalke 04 trotz größerer und kleinerer Problemchen in der Bundesliga einigermaßen souverän im internationalen Wettbewerb. Es sind übrigens die Teams, die am letzten Spieltag der vergangenen Saison die ersten fünf Tabellenplätze belegten.

Völlig anders sah es damals bei den momentan erfolgreichen Teams aus Hoffenheim (Platz 15 mit 37 Punkten) und Frankfurt (Platz 16 mit 36 Punkten) aus. Und siehe da: Am Freitag standen sich beide im Spitzenspiel gegenüber.

Dabei hatte Julian Nagelsmann, mit 28 als jüngster Bundesligatrainer, die Hoffenheimer Mitte Februar nach einer 0:2 Heim-Niederlage gegen Darmstadt mit mickrigen 14 Punkte auf einem Abstiegsplatz übernommen.

Nico Kovac löste Armin Veh bei der Eintracht am 8. März 2016 ab. In einer ruhiger souveränen kompetenten Art führte er die Eintracht über die Relegation zum Klassenerhalt und in dieser Saison genau wie Nagelsmann sein Team in die Spitzengruppe.

Trotz des hart umkämpften und selten schön anzuschauenden 0:0 vom Freitag: Was da passiert, ist ein positiver Wahnsinn. Neue Besen kehren gut, die beiden haben ihren Klubs neues Leben eingehaucht. Und das ohne teure Neuzugänge: Hoffenheim verbuchte ein Transferplus von sechs Millionen Euro, die Eintracht nahm gar acht Millionen mehr ein, als sie ausgab.

Unter schwierigen Voraussetzungen haben beide Trainer richtig gute Arbeit geleistet. Ich finde, so kurz vor Weihnachten kann man das ruhig mal in den Himmel heben.

B.Z. Berlin vom 11.12.2016



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