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"Liebe Bundesliga, das ist zu wenig!"
"Liebe Bundesliga, das ist zu wenig!"

Callis Liga-Check Kolumnist Reiner Calmund analysiert den 17. Spieltag


Ich hatte ja, da bin ich ehrlich, mit ein paar heißen Tänzchen gerechnet. Der Spieltag gab das her. Die Paarungen am Samstagnachmittag klangen zwar nicht sonderlich attraktiv, doch die Konstellation in der Tabelle verhieß Klassenkampf pur und jede Menge Spannung. Bisher bitter enttäuschende Klubs wie Wolfsburg, Mönchengladbach oder Schalke gegen Teams, die um das pure Überleben kämpfen wie Hamburg, Darmstadt oder Ingolstadt. Dazu die Dortmunder, die dringend Platz drei oder vier erreichen wollen, in Bremen.

Mit Feinschmeckerfußball hatte ich nicht gerechnet. Aber ganz sicher auch nicht damit, dass es bis in die zweite Halbzeit hinein mehr Platzverweise als Tore gab. Am Ende fielen in fünf Spielen ganze sieben Tore. Da musste man in einigen Stadien ja froh sein, dass kein Beteiligter – ob Spieler oder Fan – erfroren ist. Mit Ach und Krach und ohne erkennbare Souveränität siegten der BVB und Wolfsburg in Überzahl, Schalke rettete dank eines Zweitliga-Neuzugangs knapp den Dreier. Das, liebe Bundesliga, ist fußballerisch zu wenig. Da muss sich keiner über Langeweile durch die Bayern beschweren, wenn man selbst so eine langweilige Kost abliefert. Wenn die in der letzten Minute gewinnen, dann hat das nichts mit Dusel zu tun. Sondern damit, dass sie es bis zu letzten Minute probieren. Ein Kompliment geht an die TSG Hoffenheim. Im 17. Spiel ungeschlagen geblieben, den Angriff auf die Champions-League-Plätze gestartet. Sie holen aus ihren Möglichkeiten das Maximum heraus. Und das unterscheidet sie von vielen anderen Klubs mit ganz anderen Ambitionen.

Das Schöne ist: Nächste Woche gibt es die Chance, es besser zu machen...

B.Z. Berlin vom 22.01.2017



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