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21.11.2010: Neuer Dynamo-Aufsichtsrat gewählt - Andreas Ritter tritt Nachfolge von Hauke Haensel an

Dresden. Auf der Mitgliederversammlung der SG Dynamo Dresden ist am Sonntagnachmittag ein neuer Aufsichtsrat gewählt worden. Dem Gremium gehören künftig Thomas Bohn, Geschäftsführer der Saxoprint GmbH, Geert Mackenroth, CDU-Landtagsabgeordneter und ehemaliger sächsischer Justizminister, Rechtsanwältin Simone Sperling, Ron Fischwasser von der Ergo Lebensversicherungs AG, Thomas Kunert, Leiter Fahrzeug-Projekte der Audi AG und Thomas Leiteritz, Konzernbetriebsratsvorsitzender der Veolia Verkehrs GmbH an. Klar ist inzwischen auch, wie es an der Vereinsspitze weitergehen wird. Nach DNN-Informationen übernimmt der bisherige Vize-Präsident Andreas Ritter das Amt von Hauke Haensel. Der bisherige Präsident Haensel hatte kürzlich das Handtuch geworfen und angekündigt, nach der Mitgliederversammlung nicht weiter für das Amt zur Verfügung stehen zu wollen.

Insgesamt hatten sich nur sieben Kandidaten für die sechs Posten im Aufsichtsrat zur Wahl gestellt. Deshalb hatte der bis dato noch amtierende Dynamo-Präsidenten Haensel gleich zu Beginn der Versammlung im Dresdner Kongresszentrum Kritik einstecken müssen. Mitglieder monierten die dünnen Personalauswahl zur Besetzung des Gremiums. Haensel verwies darauf, dass insgesamt 35 Personen angesprochen worden seien, allerdings viele abgelehnt hätten. Er könne niemanden zwingen, so Haensel.

Am Vormittag war auf dem Treffen bereits der Bericht der Geschäftsführung vorgestellt worden. Die SG Dynamo Dresden hat demnach in der abgelaufenen Saison ein ausgeglichenes Betriebsergebnis erzielt. Die Geschäftsentwicklung sei planmäßig verlaufen, hieß es.

Für die laufende Saison liege der Verein momentan sogar etwa über den Plan. Der Gesamtertrag sei bislang 13 Prozent höher ausgefallen, als erwartet. Die Verantwortlichen führen das auf höhere Zuschauerzahlen zurück, als zuvor kalkuliert worden waren. Auch bei den Erträgen aus der Werbung gebe es bislang ein kleines Plus. Dynamo-Geschäftsführer Volker Oppitz rechnet daher auch dieses Jahr wieder mit einer schwarzen Null: „Auch im laufenden Jahr werden sich die Gesamterträge im Rahmen des Plans bewegen", sagte Oppitz im gut gefüllten Versammlungssaal.

Grund zur Sorge gibt es dennoch: Wie ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer betonte, sei die Existenz des Vereins durch die hohe Stadionmiete gefährdet. In der 3. Liga sei die Miete in dieser Höhe für Dynamo auf Dauer nicht zu stemmen. Nachverhandlungen mit der Stadt hätten bislang keine konkreten Ergebnisse gebracht. Die Verantwortlichen bei Dynamo wollen nun deshalb mit noch mehr Nachdruck bei den Stadtratsfraktionen für eine niedrigere Miete werben.  

Nach einem knapp einstündigen Auftritt von Dynamo-Berater Reiner Calmund und dem Bericht der Strukturkommission beschlossen die 597 stimmberechtigten Mitglieder im Saal, die Vereinsspitze zu beauftragen, eine Machbarkeitsstudie für eine eventuelle Strukturreform hin zu einer Gründung einer Kapitalgesellschaft von Experten erstellen zu lassen. Calmund begrüßte die Wahl von Bohn und Co. sowie das Votum für die Machbarkeitsstudie. "Mehr konnte von den Mitgliedern heute nicht erwartet werden", so Calmund.

10.11.2010: Calmund gibt Dynamo eine Absage

Einen Tag nach dem Rücktritt von Dynamo-Präsident Hauke Haensel hat ein möglicher Nachfolger bereits eine klare Absage gegeben. Reiner Calmund bleibt ehrenamtlicher Berater in Dresden. Das sagte er am Mittwoch im MDR FERNSEHEN

"Ich werde definitiv kein Präsident bei Dynamo. Ich mache das als Freischwimmer und will keinen Posten. So kann ich hier viel besser helfen", sagte Calmund dem MDR.

Zugleich verbindet er die Neuordnung im Präsidium mit der dringenden Forderung nach mehr Kontinuität. Die unzähligen personellen Wechsel in der Führungsetage machen Calmund fast sprachlos: "Die müssen doch bekloppt sein. Das ist doch ein Irrenhaus." Calmund will nun ein Dynamo-Idol und echten Fachmann für den Präsidenten- Posten. Sein Favorit: Eduard Geyer. "Wenn die jetzigen Präsidiumsmitglieder sagen würden, Präsident wollen wir nicht werden, dann würde ich den Ede fragen", verdeutlicht Calmund sein Herzblut für Dynamo Dresden.

Am Dienstag hatte Hauke Haensel nach vierjähriger Amtszeit seinen Rücktritt erklärt. Ausschlaggebend waren erneute Vorwürfe gegen seine Person, die aktuell in zwei Verfahren mündeten. "Deren Initiatoren warfen mir vor, satzungswidrig gehandelt zu haben", sagte Haensel. Daraufhin zog Haensel nun persönliche Konsequenzen. "Vier Jahre sind eine lange Zeit, in denen man sich nicht nur Freunde schafft. Jetzt reicht es", zeigte er sich amtsmüde.

Zum kompletten Video-Interview geht es hier:

www.mdr.de/sachsen/7863771.html 

05.11.2010: Calli watscht Präsidium von Dynamo ab

Beim Frühstuck mit BILD kritisiert Dynamos Berater die Schließung des Mitglieder-Forums

Von JAN ARNDT und STEFFEN HOFMANN
Reiner Calmund (61) in Dresden. Dynamos XXL-Berater residiert im noblen Taschenbergpalais, zahlt die Rechnung selbst. „Dynamo ist mein Hobby", sagt er. „Das kostet Zeit und Geld. Aber das mache ich gern."

Und wie fühlen Sie sich so als neues Dynamo-Mitglied?

"In meinen Rechten beschnitten", poltert Calli beim Frühstück mit BILD erst mal los. „Das muss man sich mal vorstellen. Da will ich im Internet ins Mitgliederforum. Aber das wurde vom Präsidium wegen negativen Einträgen gesperrt."

Calmund ist fassungslos, watscht das Gremium für diese Entscheidung ab!

„So was geht gar nicht" schimpft er. „Du kannst nicht einfach eine Seite sperren und damit die Diskussion eines ganzen Vereins lahm legen. Dynamo hat über 5000 Mitglieder. Da gibt's nun mal auch negative Äußerungen. Mitglieder, die diffamieren und gegen gute Sitten verstoßen, könnte der Webmaster auch einzeln rauskicken."

Dann wird Calmund ruhiger. Er trinkt Espresso macchiato, bestellt drei Spiegeleier mit Schinken und Würstchen. Das bringt ihn auf das drei K-System.

„Dynamo braucht eine Konzeption, Kompetenz und Kapital", erklärt er. „An der Bildung einer Kapitalgesellschaft, die übrigens auch von der Stadt begrüßt würde, führt kein Weg vorbei."

BILD: Aber welche Vorteile bringt die Ausgliederung der Profiabteilung?

Calmund: „Ganz einfach. Du kannst den Verein nicht mehr er an die Wand fahren. Egal was passiert, er würde in seinen Grundmauern bestehen bleiben. Außerdem ist eine Entschuldung besser hinzukriegen."

Am 21. November wählt Dynamo einen neuen Aufsichtsrat. Unternehmer und Sponsor Thomas Bohn, der jetzige Chef des Not-Aufsichtsrates, bekommt von Calmund volle Rückendeckung.

„Er und seine Leute haben den Verein in den vergangenen Monaten in ruhiges Fahrwasser gebracht", sagt Calli. „Wenn sie nicht gewählt werden, wäre das eine Frage von Undankbarkeit. Da würde ich dann auch sagen: Macht doch euren Scheiß allein!"

BILD: Warum haben Sie sich eigentlich nicht für den Aufsichtsrat beworben?

Calmund: „Ich will keinen Posten haben. So bleibe ich frei, kann die ganze Sache locker angehen. Und sagen was ich will!" Anstatt sich selbst, will das Fußball-Schwergewicht lieber Jens Heinig im Aufsichtsrat des Drittligisten sehen.

Der Geschäftsführer von Hauptsponsor Veolia wurde vom DFB wegen eines möglichen Interessenkonflikts als Kandidat abgelehnt, weil das Umweltunternehmen auch Liga-Konkurrent Hansa Rostock unterstützt (BILD berichtete)

Calmund: „Um so einen Mann muss man kämpfen. Wir werden das tun und versuchen, die DFB-Entscheidung zu kippen." 

Schon in der nächsten Woche will Calmund wieder nach Dresden kommen. Was sagt eigentlich seine Frau dazu, dass er sich so oft um Dynamo kümmert? Die Antwort des Rheinländers:

Ich bin der Boss und was sie sagt, wird gemacht. Aber im ernst, sie steht da voll hinter mir."

Calli sagte es - und düste mit Bohn zum nächsten Termin zu Dr. Michael Kölmel nach Leipzig. Alles für Dynamo!

Quelle: bild.de

 

04.11.2010: Calmund ist jetzt Mitglied und ein echter Dynamo-Bekloppter

DRESDEN - Ganz oder gar nicht: So lautet scheinbar das Motto von Reiner Calmund. Kämpft das Fußballschwergewicht bereits seit Monaten für Dynamos Zukunft, ist er seit Neustem auch Mitglied! „Ich bin nicht nur ein Fußball-Bekloppter, ich bin mittlerweile auch Dynamo-bekloppt", kommentierte „Calli" den für ihn logischen Schritt.

Immerhin wirbelt er ehrenamtlich für den Drittligisten. „Das mach ich aus Leidenschaft und lass mir dafür nicht mal die Briefmarken bezahlen."  Das freut nicht nur Präsident Hauke Haensel, der damit sein 5250. schwarz-gelbes Mitglied begrüßen konnte. Mal sehen, wie lange es dauert, bis die rheinische Frohnatur als Handyklingelton das Dynamo-Lied „Der zwölfte Mann" hat.

Quelle: Morgenpost

 

08.10.2010: "Promigeflüster - Mit 2 PS durch Dresden!"

DRESDEN FERNSEHEN-Reporterin Sophia Matthes hat sich Fußball-Schwergewicht Reiner Calmund in Dresden zum Promi-Talk auf ihre Pferdekutsche geholt. Callis Frau Sylvia war auch dabei.

FERNSEHEN-Reporterin Sophia Matthes lädt bekannte Dresdner ein zu einer Pferdekutschfahrt durch die sächsische Landeshauptstadt. Endstation der unterhaltsamen Touren ist jeweils der Lieblingsort der Prominenten in Dresden. In dieser Folge hat Fußball-Experte Reiner Calmund mit seiner Frau Sylvia mitgemacht.

Wie er die Lage von Dynamo Dresden einschätzt und was seine Lieblingsspeise ist, sehen sie im Video! Achtung es gibt zwei Versionen:

1. Lange Version
2. Kurzversion
 

'Promigeflüster - Mit 2 PS durch Dresden' jeden Freitag in Ihrem DRESDEN FERNSEHEN und auf www.dresden-fernsehen.de 

 

07.10.2010: Vertrauensvorschuss für Reiner Calmund

 

Dresden (DNN/JOL). Ob Dynamo-Fan oder nicht - ein großer Teil der Dresdner bringt Fußball-Schwergewicht Reiner Calmund großes Vertrauen entgegen. 45 Prozent der vom Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden in einer repräsentativen Untersuchung Befragten trauen dem früheren Geschäftsführer der Fußball-Abteilung von Bayer 04 Leverkusen zu, als Berater die Lage von Drittligist Dynamo nachhaltig zu verbessern. 34 Prozent glauben das nicht.

Die höchste Zustimmung erhält der 61-Jährige aus der Altersgruppe zwischen 25 und 44 Jahren (51 Prozent), die geringste bei den 18-bis 24-Jährigen (26 Prozent). Bei der Frage, ob sie sich für Fußball interessieren, gab es seitens der Dresdner in den letzten Jahren und Monaten einige Veränderungen. Die Zahl der stark Interessierten blieb zwar nahezu gleich, die der gar nicht am Fußball interessierten und der etwas Interessierten schwankte um die WM erheblich.

Quelle: DNN

06.10.2010: Herzensangelegenheit Dynamo

Von Tina Hofmann, dpa

Dresden (dpa) - Ein «Pöstchen» möchte er beim Drittligisten SG Dynamo Dresden nicht, denn «junge Leute gehören an die Macht und nicht so alte Säcke wie ich», stellt Deutschlands schwergewichtigster Fußball-Manager Reiner Calmund sofort klar.

Die «Plaudertasche» aus dem Rheinland, die neben diversen Koch- und Diätshows noch andere Projekte anschiebt, kümmert sich wieder an vorderster Front um einen Fußball-Club. Seit Juni dieses Jahres berät er Dynamo Dresden. Eine Rückkehr in das Tagesgeschäft Fußball schließt er jedoch aus. «Man muss der Jugend das Vertrauen geben, denn die sind schon besser als viele glauben», betont Calmund. Dass der 62-jährige Ex-Manager von Bayer Leverkusen nun ausgerechnet an der Elbe aktiv wird, ist kein Zufall.

«Es gibt für mich eine besondere Beziehung zu Dresden. Ulf Kirsten und Ralf Minge lagen mir immer wieder in den Ohren, dass ich helfen soll. Von Ulf habe ich das mindestens 500 Mal gehört. Der Verein hat einen besonderen Mythos. Die Leute in Dresden sind positiv bekloppt», erklärt «Calli» seine Hilfe im Osten. «Bei der Stadioneröffnung letztes Jahr sangen die Fans ,You'll never walk alone' lauter als in Liverpool, da stellt es einem vor Gänsehaut die Nackenhaare auf», beschreibt er seine schwarz-gelbe Leidenschaft.

«Ich will als Freischwimmer auftreten. Ich kann den Aufsichtsrat so am besten in allen Belangen beraten. Ich übernehme auch meine Hotel- und Reiserechnungen selbst, ich koste den Verein keinen müden Pfennig», so Calmund. Für ihn ist es wichtig, dass am 21. November auf der Mitgliederversammlung ein neuer Aufsichtsrat gewählt wird, da zurzeit nur ein Not-Gremium im Amt ist. Dabei sieht er den Verein schon in einem besseren Fahrwasser als in den letzten zwölf Monaten, als Dynamo auf dem letzten Tabellenplatz stand, zwei Aufsichtsräte gescheitert waren und man kurzzeitig ohne Geschäftsführung sogar handlungsunfähig war.

Momentan unterstützt er die Bestrebungen des Traditionsvereins, die erste Mannschaft in einer GmbH herauszulösen, was bei den Fans viele Bedenken auslöst. Sie befürchten, ihr Mitspracherecht zu verlieren, und eine drohende Insolvenz. Laut Calmund spricht aber nichts gegen das Vorhaben. Zudem wäre es eine Chance für den Verein, sich ein kleines bisschen zu entschulden. «Es geht nur darum, die erste Mannschaft nach klaren unternehmerischen, kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu führen. Man kann damit der Misswirtschaft entgegenwirken und ein viel größeres Vertrauen gegenüber Partnern wie der Stadt und anderen Sponsoren aufbauen. Der Verein bleibt unantastbar.»

Der Manager verfolgt in Dresden klare Ziele. «Der Verein muss stabilisiert und eine Basis geschaffen werden. Wir wollen die finanziellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen verbessern und später auch die Mannschaft verstärken. Visionen sind ja schön und gut, aber man muss sie auch umsetzen, sonst ist man ein Traumtänzer», sagt Calmund. Am liebsten würde er in ein paar Jahren den Verein soweit voran gebracht haben, dass er sich in Ruhe in die «Semperoper setzt, danach ins Stadion geht und den ein oder anderen Sonderfall bespricht».

Quelle: www.dnn-online.de 

23.09.2010: Reiner Calmund kandidiert nicht für Aufsichtsrat von Dynamo

Dresden. Anders als beim Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf wird der frühere Geschäftsführer der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH, Reiner Calmund, nicht beim Drittligisten Dynamo Dresden als Aufsichtsrat einsteigen. Der 61-jährige Fußballexperte und Manager möchte sich auf der Mitgliederversammlung am 21. November nicht zur Wahl stellen, sondern weiter als ehrenamtlicher Berater für die Schwarz-Gelben arbeiten und so die Umstrukturierung des Traditionsvereins vorantreiben.

Im Interview mit den Dresdner Neuesten Nachrichten begründete das Calmund mit den Worten: "Ich kann den Verein auf allen Ebenen beraten, wie ich das am Montag gemacht habe – dazu brauche ich kein Mandat." Wenn der Aufsichtsrat mit Kandidaten besetzt werden kann, die aus der Region kommen und die Bereiche Wirtschaft, Politik, Sport, Recht, Medien und Fans abdecken, "dann ist das die beste Lösung", sagte Calmund. 

Er wird in den kommenden Wochen bei den gut 5000 Mitgliedern sowie den Sponsoren des achtmaligen DDR-Meisters und Ex-Bundesligisten für die Ausgliederung der Profimannschaft und die Gründung einer Kapitalgesellschaft werben, die die Marke Dynamo Dresden wettbewerbsfähiger machen soll.

Quelle: www.dnn-online.de 

 

26.08.2010: Offizielle Homepage SG Dynamo Dresden - PRESSE MORGENPOST

"Calli' am MORGENPOST-Telefon in Hochform - die Drähte glühten - Torhüter Keller fällt aus

DRESDEN - Es war 11.58 Uhr, als Reiner Calmund (61) die Sportredaktion der MORGENPOST betrat. Das als Gourmet bekannte Schwergewicht strahlte beim Anblick von Putenspießchen, Rindfleisch-Röllchen und Tiramisu, die das Steakhaus „Estancia" aufgetischt hatte - und ging schnurstracks aufs Telefon zu: „Erst der Job, die Leckereien müssen warten." Sein Job, das waren gestern 60 intensive Minuten am Leser-Telefon. Die Drähte glühten und „Calli" präsentierte sich in Hochform.

Herr Schönberger (81): Sie haben uns damals Ulf Kirsten geklaut. Haben Sie keine Gewissensbisse?
Calmund: „Hätte ich ihn nicht geholt, wäre es ein anderer gewesen. Auch Dortmund und Bremen standen bei Dynamo auf der Matte. Und ganz heiß waren die Italiener. Doch Ulf wollte unbedingt in die Bundesliga, Dresden hätte ihn nie und nimmer halten können. Wir haben 3,5 Millionen D-Mark bezahlt, was uns nicht leicht gefallen ist. Aber trotzdem war das der beste Einkauf in der Geschichte von Bayer Leverkusen."

Karl-Heinz Lotze (Prohlis): Wann ist das Hickhack mit der Stadt endlich vorbei?
Calmund: „Diese Kritik will ich so nicht stehen lassen. Ohne die Stadt Dresden gäbe es Dynamo längst nicht mehr. Immer wieder wurden Bürgschaften oder Sonderzahlungen gegeben -vor allem dann, wenn es um die Lizenz ging. Letztendlich gäbe es ohne die Unterstützung aus dem Rathaus auch dieses schicke Stadion hier nicht. Dass die Miete zu hoch ist, steht auf einem anderen Blatt. Die kann kein Drittligist aufbringen, ohne einen Kreislaufkollaps zu kriegen. Ich hab mal eine Weile in Düsseldorf mitgemacht, dort war das neue Stadion Luxus pur, aber die Miete für die Fortuna nicht mal halb so hoch wie hier. Die Stadt sollte einfach mal beim DFB ein paar Vergleichs-Studien anfordern.

"Ralf Rosin: Was genau machen Sie für Dynamo und was wollen Sie erreichen?
Calmund: „Ich bin seit Juni bis Ende des Jahres ehrenamtlicher Berater des Not-Vorstandes. Der hatte mich angesprochen, als ich als WM-Experte für RTL in Dresden war. Wir wollen Strukturen in den Laden bringen und wenn die Eckpfeiler stehen, könnte ich mir auch vorstellen, noch länger mitzumachen. Wir bewegen schon etwas, ich laufe mit meiner dicken Wampe ja nicht umsonst von einer Sitzung zur nächsten."

Steffen Dietrich: Meine Hochachtung vor Ihrem Engagement, aber warum tun Sie sich diesen Stress an?
Calmund: „Ich werde nie vergessen, wie nach dem Benefizspiel für die Flutopfer 2002 Spieler, Schiedsrichter, die Helfer vom Roten Kreuz und THW auf dem Platz und die Zuschauer auf den überfüllten Rängen mit Tränen der Rührung in den Augen standen. Wir haben eine halbe Million eingespielt, aber vor allem ein Signal gesetzt, was man mit Fußball erreichen kann. Dann kam das Kirsten-Abschiedsspiel, dann die Eröffnung des neuen Stadions. Mit ihrem Never-walk-alone müssen sich die Fans hier nicht vor Liverpool verstecken. Dresden ist eine der schönsten Städte Europas. Doch ich könnte mir Elbflorenz auch zwei Mal im Jahr gemütlich mit meiner Frau anschauen. Aber die Leute sind hier auch fußballbekloppt wie ich, bei Dynamo gibt's keinen Totentanz. Das alles reizt mich, ich will am Mythos Dynamo mitwirken."

Thomas Karbe: Traut es sich in Fußball-Dresden jemand, sich Ihnen entgegenzustellen?
Calmund: „Es gibt immer welche, die bei allem prinzipiell dagegen sind. Ich mache hier auch keine One-man-Show, wir sind ein starkes Team. Ich bringe mein Gewicht ein, kann viel vertragen. Ich kann mit jedem über alles diskutieren, man muss vor allem seine persönlichen Eitelkeiten wegwerfen. Die zerstören viel.

"Dirk Fitzenreuter (Nohra bei Nordhausen): Wie stellen Sie sich Ihre künftige Position im Verein vor?
Calmund: „Wenn ich in den Aufsichtsrat gehe, muss der breit gefächert aufgestellt sein. Da gehören zwei erfolgreiche Unternehmer rein, die auch das Fußball-Unternehmen Dynamo zum Erfolg führen. Dazu ein Jurist, eine Marketing-Experte, ein Kommunikations-Mensch wie ich, wenigstens ein Fußball-Fachmann und je ein Vertreter aus der Fanszene und aus dem Rathaus. Am besten wäre es natürlich, wenn Oberbürgermeisterin Helma Orosz in den Aufsichtsrat rücken würde. Ich habe sie bei den Stadiongesprächen kennen und schätzen gelernt, etwas besseres als sie kann Dynamo nicht passieren.

"Werner Müller (Dresden): Kommt bis zum Ende der Transferperiode am 31. August noch Verstärkung?
Calmund: „Wir hätten nur handeln müssen, wenn Axel Keller länger ausgefallen wäre, da wir mit zwei Torhütern ohnehin nicht dick besetzt sind. Doch bei ihm wurde nur eine Schultereckgelenksverletzung ersten Grades diagnostiziert. Wenn es am Sonnabend um den Aufstieg ginge, könnte er mit Gewalt fitgespritzt werden. Ich habe sogar mit Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt telefoniert, der zu einem Spiel Pause geraten hat. Wenn Thomas Hübener und Florian Jungwirth zurück kommen und auch Timo Röttger wieder topfit ist, sollten wir ohne Verstärkungen eine gute Rolle spielen.

"Morgen lesen Sie: Calmund über den Zweitliga-Aufstieg, die Ausgliederung der Profimannschaft in eine GmbH, die Gehälter in der 3. Liga, welche Dynamo-Idole er noch einbinden und wie er den Dauerzoff zwischen Matthias Maucksch und Maik Wagefeld beenden will.

Talente sind das Kapital und die Zukunft
Nach dem MORGENPOST-Besuch schaute Dynamo-Berater Reiner Calmund noch im Nachwuchsleistungszentrum im Ostragehege vorbei: „Die Talente sind unser wichtigstes Kapital und Dynamos Zukunft." Der 61-Jährige fragte die Kicker auch nach ihren Vorbildern. Der erste hatte keins, der zweite nannte Maik Wagefeld - da fragte Calmund nicht weiter...

 

25.08.2010: Besuch im Nachwuchsleistungszentrum

Am Mittwoch stattete Dynamos Berater Reiner Calmund dem Verein einen weiteren Besuch ab. Insbesondere das Nachwuchsleistungszentrum stand im Mittelpunkt seines Interesses. Am Nachmittag lies er sich von Mitarbeiter Michael Lösche durch die Räumlichkeiten am Messering führen und lernte einige Trainer und Angestellte kennen. Auch mit jungen Spielern aus dem Dynamo-Internat, die gerade über Mathe-Hausaufgaben saßen, kam er ins Gespräch. Bevor er zum Rudolf-Harbig-Stadion weiterfuhr, lobte "Calli" die "fantastischen Bedingungen" für den schwarz-gelben Nachwuchs: "Die Gebäude, die Plätze, die Betreuung - das ist erstligareif!" Im Stadion traf er sich anschließend zum Informationsaustausch mit der sportlichen Leitung und dem Vorsitzenden des Not-Aufsichtsrates, Thomas Bohn.

Quelle: www.dynamo-dresden.de

 

20.08.2010 Reiner Calmund im Gespräch mit der Sächsischen Zeitungspräch
16.06.2010: Reiner Calmund unterstützt Dynamo Dresden

Nach eingehenden Gesprächen mit vielen Entscheidungsträgern, unter anderem mit Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz, erklärte sich Reiner Calmund am Dienstag bereit, dem sächsischen Traditionsverein SG Dynamo Dresden in nächster Zeit beratend zur Seite zu stehen. Die ehrenamtliche Tätigkeit kam für ihn in Frage,  „weil ich mich mit den Vorstellungen und Konzepten, die ich in den letzten Tagen kennengelernt habe, zu 100 Prozent identifizieren kann.“

Insbesondere der „jungen Vereinsführung um Volker Oppitz und Matthias Maucksch“, aber auch allen anderen Vereinsgremien und hier vor allem dem in dieser Woche zusammentretenden Not-Aufsichtsrat hat der 61-Jährige seine Unterstützung angeboten: „Es geht jetzt darum, für Ruhe im Verein zu sorgen und die Jungen ihre Arbeit machen zu lassen. Sie sollen ihre Ideen umsetzen, aber auch wissen, dass sie mich immer anrufen können, damit so ein alter, erfahrener Sack wie ich ihnen hier und da helfen kann, das Risiko zu minimieren.“

Die Verantwortlichen des Vereins haben Calmunds Angebot positiv und dankbar aufgenommen und sind erfreut, dass sich ein Kenner des Fußball-Geschäfts mit einem solch enormen Erfahrungsschatz in den Dienst der SG Dynamo stellen möchte.

Für den Fall, dass es sinnvoll und mehrheitsfähig sei und Dynamo weitere Unterstützung beim Aufbau zukunftsfähiger Strukturen wünsche, hat Calmund auch seine Bereitschaft erklärt, über eine Kandidatur bei der nächsten regulären Aufsichtsratswahl nachzudenken.

Nach eingehenden Gesprächen mit vielen Entscheidungsträgern, unter anderem mit Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz, erklärte sich Reiner Calmund am Dienstag bereit, dem sächsischen Traditionsverein SG Dynamo Dresden in nächster Zeit beratend zur Seite zu stehen. Die ehrenamtliche Tätigkeit kam für ihn in Frage,  „weil ich  mich mit den Vorstellungen und Konzepten, die ich in den letzten Tagen kennengelernt habe, zu 100 Prozent identifizieren kann.“

Insbesondere der „jungen Vereinsführung um Volker Oppitz und Matthias Maucksch“, aber auch allen anderen Vereinsgremien und hier vor allem dem in dieser Woche zusammentretenden Not-Aufsichtsrat hat der 61-Jährige seine Unterstützung angeboten: „Es geht jetzt darum, für Ruhe im Verein zu sorgen und die Jungen ihre Arbeit machen zu lassen. Sie sollen ihre Ideen umsetzen, aber auch wissen, dass sie mich immer anrufen können, damit so ein alter, erfahrener Sack wie ich ihnen hier und da helfen kann, das Risiko zu minimieren.“

Die Verantwortlichen des Vereins haben Calmunds Angebot positiv und dankbar aufgenommen und sind erfreut, dass sich ein Kenner des Fußball-Geschäfts mit einem solch enormen Erfahrungsschatz in den Dienst der SG Dynamo stellen möchte.

Für den Fall, dass es sinnvoll und mehrheitsfähig sei und Dynamo weitere Unterstützung beim Aufbau zukunftsfähiger Strukturen wünsche, hat Calmund auch seine Bereitschaft erklärt, über eine Kandidatur bei der nächsten regulären Aufsichtsratswahl nachzudenken.

Foto: Olaf Rentsch/europabild.com

25.08.2010

19.06.2010