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"Her mit den Tor-Kameras!"
"Her mit den Tor-Kameras!"

Don Calli zum Tor-Skandal - Reiner Calmund schreibt im Express


Stefan Kießlings Phantom-Tor löste Unmengen von Diskussionen aus. Ich versuche ohne Bayer-04-Brille, ein bisschen Klarheit zu schaffen.

Klar ist, genau wie damals beim Spiel der Bayern in Nürnberg: der Ball war nicht drin. Ansonsten kann man die beiden Tore nicht vergleichen. Bei Thomas Helmers Aktion ging der Ball direkt ins Aus und da blieb er auch.

Die FIFA hat der Spielwiederholung damals nur zähneknirschend zugestimmt, weil nicht Schiri Manfred Osmers, sondern der Linienrichter auf Tor entschieden hat. Laut FIFA ist das Endergebnis durch den Schiri unwiderrufbar.

Der DFB schreibt in seinen Regeln: „Der Platzverein ist für den ordnungsgemäßen Aufbau der Tore, ihre zuverlässige Befestigung und ihren unbeschädigten Zustand verantwortlich.“

Dennoch liegt die alleinige Schuld nicht bei Hoffenheim, das Schiedsrichter-Gespann muss sich schließlich auch vor Spielbeginn davon überzeugen, dass alles in Ordnung ist.

Beim unberechtigten 2:0 war es für die Unparteiischen und den Großteil beider Mannschaften nicht erkennbar, dass der Ball durch ein Loch im Netz im Tor landet. Nur die Spieler, die direkt am Pfosten standen, konnten die Szene richtig erkennen.

Fakt ist, es war ein Phantom- Tor, das man hätte vermeiden können, wenn die Verbände endlich technische Hilfsmittel zur Klärung strittiger Szenen von großer Tragweite zulassen würden. Allein ein Blick auf die Kameras hätte gereicht, um den Fehler auszubügeln.

Die Hoffenheimer wurden in dieser Saison schon zweimal brutal benachteiligt. Ein klares Tor gegen Nürnberg nicht gegeben, jetzt schon wieder eine böse Überraschung, beide Szenen hätte man korrigieren können.

Aufgrund von FIFA-Bestimmungen wird die DFL das Spiel vermutlich nicht neu ansetzen, da nur bei Spielabbruch die FIFA-Regeln eine Neuansetzung erlauben.

Eine Neuansetzung von der 70. Minute an wäre eine Fair-Play-Lösung. Am Besten aber wäre es, sich schnellstens auf höchster Ebene auf die Zulassung technischer Hilfsmittel zu einigen.



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