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"Stark! Heldt unterschreibt, was Heidel entscheidet"
"Stark! Heldt unterschreibt, was Heidel entscheidet"

Callis Liga-Check Kolumnist Reiner Calmund analysiert den 26. Spieltag


Wieder einmal sprachen alle Statistiken für Borussia Mönchengladbach: Mehr Ballbesitz, viel mehr Torschüsse, mehr Pässe an den Mann gebracht – und am Ende stand es 2:1 für Schalke.

Dank eines überragenden Ralf Fährmann im Tor der Knappen, aber auch, weil die Gladbacher auswärts weder die Souveränität noch den Schwung über 90 Minuten präsentieren, der sie im Borussia-Park so stark macht. Platz drei in der Heimtabelle hinter den Bayern und Dortmund – das ist okay. Aber nur Platz 14 im Auswärtstableau – das ist zu wenig, um lauthals Ansprüche geltend zu machen. Und deshalb droht der Borussia Ärger – der Kampf um die Plätze in Europa ist einfach zu eng, als dass man bei großer Feldüberlegenheit leichtfertig Siege herschenken kann. Das hat die Hertha begriffen und geht konzentrierter in die Spiele – auswärts wurden mit dem Pal-System sechs Punkte mehr gesammelt. Für die Schalker war es nicht nur wegen der Rückeroberung von Platz vier ein wichtiger Sieg an einem denkwürdigen Tag. Denn am Freitag trafen sich bei Schalke 04-Boss Clemens Tönnies Horst Heldt, der scheidende Manager, und Christian Heidel, der neue starke Mann im operativen Geschäft.

Wichtigstes Ergebnis: Heldt unterschreibt bis zu seinem letzten Tag die Dinge, die Heidel auf den Weg bringt. So ist ein Wechsel ohne Verwerfungen garantiert. Ich finde die Haltung von Heldt hoch professionell. Überhaupt, Horst Heldt erfüllt in den letzten Monaten auf Schalke unaufgeregt und souverän seinen Manager-Job. Er spielt – obwohl sein Vertrag nicht verlängert wurde –nicht die beleidigte Leberwurst. Der Kurs auf eine internationale Qualifikation mit einem verjüngten Kader und einem guten Transferüberschuss sind dicke Pluspunkte in den Bewerbungsunterlagen von Heldt.

B.Z. Berlin vom 20.03.2016



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